Abendcafé und mehr
Café-Treff für alle und Beratung für Menschen in seelischen Nöten Sonntag 20. Mai von 17:00-22:00 Uhr
Bilder aus Hamburg
Ausstellung mit Werken von Konstantin Kliesch
Neujahrsempfang
Stiftung bedankt sich bei ihren Unterstützern
Prüfung durch medizinischen Dienst der Krankenversicherung
Ambulanter Pflegedienst der Stiftung mit sehr gut bewertet
Tombola für ein Projekt, das hilft
Mit den Einnahmen fördert die Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll ein Café der besonderen Art
Wege aus einer psychischen Krise
NetzWerk psychische Gesundheit stellt sich vor
Neue Impulse in der psychiatrischen Rehabilitation
Am 29. September tagte die Bundesarbeitsgemeinschaft RPK in Hamburg
Besuch der Gesundheitssenatorin
Cornelia Prüfer-Storcks zu Gast bei der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll
Bessere Versorgung von Menschen mit psychischer Erkrankung
Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll und Nussknacker e.V. starten mit ambulantem Netzwerk
Dienstleistungen auf hohem Niveau
Stiftung erhält Urkunden für gelungenes Qualitätsmanagement
Wohnungen für psychisch kranke Menschen
Apartmenthaus in Langenhorn eingeweiht
Erinnern für die Zukunft
Gedenkveranstaltung für Opfer der "Euthanasie" im Nationalsozialismus
Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll wandelt Gesellschaften um
Verschmelzung der auxiliar Gesellschaft mbH mit der PuB Pflegen und Betreuen GmbH
Bessere ambulante Versorgung
am 01. Juli startet in Hamburg ein neues Versorgungsmodell für Menschen mit psychischer Erkrankung.
12. Hamburger AKTIVOLI-Freiwilligenbörse
Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll stellt Wohnpaten-Projekt vor.
Barbara Urban als Geschäftsführerin verabschiedet

Bessere Versorgung psychisch kranker Menschen bald auch in Hamburg
Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll und Nussknacker e.V. treten der Abitato Managementgesellschaft bei
Kunstauktion auf Kampnagel
Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll versteigert Kunstwerke für einen guten Zweck
Mittendrin statt außen vor!
Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll ist Mitbegründer der Schlüsselbund eG Wohnungsgenossenschaft
Wohnungen für seelisch behinderte Menschen
Richtfest für ein Apartmenthaus in Langenhorn
Über psychische Krankheiten reden
Kampagne startet erfolgreich mit Kunstausstellung in der Hamburger Innenstadt und am Flughafen.
Qualitätsprüfung von Pflegeeinrichtungen
Pflegedienst der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll wird mit der Gesamtnote "Gut" bewertet
EU-Projekt "Ältere Drogenabhängige"
Abschlusskonferenz weist Wohn-Pflege-Gemeinschaften als Beispiel guter Praxis in Deutschland aus.
Neue Leitung des Wohnhauses am Kiwittsmoor

Erinnern für die Zukunft
Gemeinsame Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der "Euthanasie" am 05. Mai 2010.
Ein Familienmitglied ist psychisch erkrankt:
Gemeinsame Angehörigengruppe der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll und des GPZE
Die Seele kennt keine Kurzarbeit
Eine Veranstaltung des Arbeitskreises einander begegnen - voneinander erfahren vom 06.-08. Mai 2010.
Neue Leitung des Dezentralen Wohnens Niendorf

Dr. Stephanie Wuensch zur 3. Geschäftsführung bestellt
Auf seiner Sitzung vom 01.12. 2009 hat der Stiftungsrat beschlossen...
Neues Angebot für Familien
Ambulante Hilfen für psychisch kranke Eltern und ihre minderjährigen Kinder

Mitten drin statt außen vor!

Neue Genossenschaft will Wohnungsversorgung für Menschen mit Unterstützungsbedarf verbessern

Hamburg 22.11.2010. In den Räumen der Patriotischen Gesellschaft von 1765 fand heute die Gründungsversammlung der gemeinnützigen Schlüsselbund eG Wohnungsgenossenschaft statt. Ihr Ziel ist es, Menschen mit Unterstützungsbedarf besser mit bezahlbaren Wohnungen zu versorgen.
Dazu äußert sich Vorstandsmitglied Nadia Matter: „Der aktuelle Mangel an bezahlbaren Wohnungen in Hamburg trifft bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders hart, z.B. Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Behinderung, die häufig auf Bedenken bei Vermietern stoßen. Aber auch andere Gruppen, etwa Menschen mit einer geistigen Behinderung, sind von dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum betroffen.“
Für ihre soziale und gesundheitliche Situation sei diese Erfahrung besonders problematisch, da Therapieerfolge und Gesundheit essentiell auch von einer befriedigenden Wohnsituation abhängen. Außerdem sei das selbständige Leben in der eigenen Wohnung eine wesentliche Voraussetzung für die Teilhabe an der Gesellschaft.

500 Wohnungen in 10 Jahren!

Die Initiative zur besseren Wohnungsversorgung ging vor ca. 2 Jahren von 14 Trägern der psychosozialen Betreuung aus. Inzwischen haben sich weitere vier Träger der Behindertenhilfe, zwei Träger der Jugendhilfe sowie ein Träger der Hilfe für Haftentlassenen der Initiative angeschlossen. Eine Zusammenarbeit von Trägern so unterschiedlicher Hilfesysteme mit dem Ziel, gemeinsam Wohnraum zu erstellen, ist bislang einzigartig in Hamburg.
Die heute gegründete Genossenschaft wird Dienstleistungen rund ums Wohnen anbieten, insbesondere Verwaltung, Errichtung und Vermietung von Wohnraum. Das angestrebte Ziel ist der Bau von rd. 500 Wohnungen in den nächsten 10 Jahren.

Das Geschäftsmodell der Genossenschaft

Die Genossenschaft bzw. einzelne Mitglieder der Genossenschaft bewerben sich (vorrangig bei der Stadt Hamburg) um Grundstücke für Wohnungsneubau in denjenigen Stadtteilen, in denen die Träger arbeiten. Der jeweilige Träger oder ein Zusammenschluss von unterschiedlichen Trägern bringen das notwendige Eigengeld auf und übertragen es in die Genossenschaft. Die Genossenschaft plant das Objekt in enger Kooperation mit dem Träger und stellt einen Antrag auf Wohnungsbaufördermittel bei der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt. Die Genossenschaft als Eigentümer und Bauherr führt die Baumaßnahme durch und errichtet die Wohnungen. Die finanzierenden und planenden Träger erhalten Belegrechte, d.h. sie können von ihnen betreute Klienten als Mieter vorschlagen. Die Mieter treten in die Genossenschaft ein, und die Genossenschaft schließt mit ihnen Nutzungsverträge ab. Die Genossenschaft übernimmt die Wohnungsvermietung und die Wohnungsverwaltung, ggf. in Kooperation mit einer externen Verwaltungsgesellschaft. Dieses Verfahren ist auch im Wohnungsbestand möglich.
Darüber hinaus soll die Genossenschaft als Zwischenvermieter bei der Anmietung von Wohnungen für Wohngemeinschaften auftreten, d.h. sie mietet eine geeignete größere Wohnung oder ein Haus an und vermietet die einzelnen Wohnräume an Personen, die von den Betreuungsvereinen betreut werden. Wohnungsvermietung und Betreuung sind dadurch getrennt.

Gemeinnützige Genossenschaft kann Spenden annehmen 

Die Genossenschaft ist gemeinnützig und kann dadurch zusätzliche Finanzierungsquellen aus den Bereichen Stiftungen und gemeinnützige Institutionen erschließen, aber auch Einzelpersonen als Förderer gewinnen.

Genossenschaft von drei Hamburger Behörden unterstützt

Das Tätigkeitsfeld der neuen Genossenschaft liegt an der Schnittstelle verschiedener Hilfesysteme. Zum einen ist es die Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen, zum anderen die klassische Behindertenhilfe (für Menschen mit körperlichen und geistigen Erkrankungen). Beteiligt sind auch Träger der Jugendhilfe sowie der Haftentlassenbetreuung. Die Genossenschaftsgründung wird ausdrücklich unterstützt durch die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie die Justizbehörde, die als Kostenträger hinter dem Hilfesystem stehen. Auch die für die Wohnungspolitik in Hamburg verantwortliche Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt unterstützt die Neugründung.

Die Gründungsmitglieder der Wohnungsgenossenschaft Schlüsselbund eG:

  • alsterdorf assistenz ost gGmbH
  • alsterdorf assistenz west gGmbH
  • Das Rauhe Haus
  • Der Begleiter e.V.
  • Der Hafen - VpH Harburg e.V.
  • Die Fähre e.V.
  • Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e.V.
  • Gemeindepsychiatrische Dienste (GPD) Nordost GmbH
  • Gemeindepsychiatrisches Zentrum Eimsbüttel GmbH
  • Johann-Wilhelm-Rautenberg-Gesellschaft e.V.
  • Jugend hilft Jugend e.V.
  • Hölderlin e.V.
  • Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen gemeinnützige GmbH
  • Lebenshilfe Landesverband Hamburg e.V.
  • Nussknacker e.V.
  • Op de Wisch e.V.
  • Pape 2 e.V.
  • Psychosozialer Trägerverein Eppendorf/Eimsbüttel e.V.
  • Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll
  • Verein Integratives Wohnen e.V.

 Zum Artikel im Hamburger Abendblatt vom 27./28. 11. 2010 kommen Sie hier.