Verrückte Welten-Haus der Psychiatrie
Stiftung stellt zukunftweisendes Projekt vor
Unter dem Titel "Verrückte Welten-Haus der Psychiatrie" stellte die Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll am 08. Mai ihr neuestes Projekt vor. In der ehemaligen Kapelle des Krankenhauses Ochsenzoll soll ein Museum zur Geschichte der Psychiatrie, eine dauerhafte Kunstausstellung und ein Tagungs- und Gastronomiebetrieb eingerichtet werden.
Dazu äußerte sich Stiftungsvorstand Martin Sielaff: "Historisch geht es darum, die Hamburgische Psychiatriegeschichte aufzuarbeiten. Kulturell geht es darum, psychische Erkrankung und seelische Behinderung als Beitrag zur pluralistischen gesellschaftlichen Normalität erlebbar zu machen. Die ehemalige Kapelle wäre dafür der geeignete Ort."
Das Projekt möchte informieren, neue Vorstellungsbilder von der Psychiatrie schaffen und psychisch erkrankten Menschen Arbeit im Bereich Tagung und Gastronomie bieten. Eine Projektgruppe erarbeitet derzeit das inhaltliche Konzept.
"Noch sind wir erst am Anfang. Ich bin aber davon überzeugt, dass dieses Projekt Berührungsängste zu menschen mit einer psychischen Erkrankung abbauen und einer Ausgrenzung dieser Menschen entgegenwirken kann", so Martin Sielaff.
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