reden! statt schweigen

Im Jahr 2010 haben wir das Veranstaltungsformat reden! statt schweigen“ mit dem Ziel ins Leben gerufen, öffentlich über psychische Erkrankungen zu informieren - um Mut zu machen und Ängste sowie Vorurteile abzubauen. Seither beleuchten wir einmal jährlich im November eine jeweils andere Krankheitsform der Psyche. 

reden! statt schweigen 2018 ...

... am 12. November auf Kampnagel. In diesem Jahr haben wir uns einem in unserer Gesellschaft immer wichtiger werdenden Thema gewidmet: Psychische Erkrankungen im Alter: Demenz, Depressionen, Sucht.

Stimmen des Abends / Zitate

Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Präses der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Freie und Hansestadt Hamburg:

„Uns ist es wichtig, der Vereinsamung älterer Menschen entgegenzuwirken und Ihren Hilfebedarf möglichst frühzeitig zu erkennen. Deswegen haben wir u. a. die „Hamburger Hausbesuche“ ins Leben gerufen. Uns muss aber auch klar sein: Das soziale Miteinander gibt es nicht auf Rezept. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Ältere umfassend in das soziale Leben zu integrieren. Die Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll leistet in diesem Zusammenhang einen bewundernswerten Beitrag, um öffentliche Aufmerksamkeit für dieses Thema herzustellen.“

Dr. Stephanie Wuensch, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll:

„Ein besseres Versorgungsangebot mit insbesondere aufsuchenden, auch psychotherapeutischen Angeboten, ist dringend notwendig, um depressiven älteren Menschen zu helfen, weiterhin Sinnhaftes im Leben zu spüren, um so sozialer Isolation und Pflegebedürftigkeit entgegenzuwirken.“

Prof. Dr. Reinhard Lindner, Experte für alterspsychiatrische Erkrankungen, Universität Kassel:

„Ein Angebot an Psychotherapie und Beratung muss auch für hochbetagte Menschen möglich sein. Die „Aufsuchende Psychotherapie“ ist hier oft der einzige Weg. Sie ist nicht einfach, aber Psychotherapeutinnen müssen den Mut aufbringen, ihren Praxisraum gegen die „Couch des Patienten“ einzutauschen.“ 

Ewald Lienen, Technischer Direktor FC St. Pauli:

„Wir sehen beim FC St. Pauli, wie wichtig das soziale Umfeld ist. Unsere Fans tun da einiges. Mit der Initiative St. Depri beispielsweise geben wir Depressiven die Möglichkeit, weiter Spiele zu besuchen und ganz allgemein am Leben teilzuhaben. In unserer Gesellschaft wird meiner Meinung nach zu viel auf die Jungen gesetzt, Erfahrung sollte mehr zählen. Die größte Hilfe für Ältere ist, wenn sie gebraucht werden.“

Matthias Mohrmann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg:

„Ein großes Thema bei psychischen Problemen älterer Menschen ist die Erreichbarkeit, da diese sich sehr oft zurückziehen. Gute Erfahrungen haben wir mit unseren niedrigschwelligen Gesundheitskiosken in Billstedt und Horn gemacht. Außerdem sensibilisieren wir die Hausärzte als erste Anlaufstelle, nicht nur die momentanen Beschwerden im Blick zu haben, sondern den Menschen als Ganzes zu betrachten.“  

 

Für den guten Zweck

Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2010 ist die Tombola eine feste Größe im Programm. Die Erlöse aus der Tombola sowie Spenden auf und im Vorfeld der Veranstaltung erbrachten insgesamt 15.500 Euro. Das Geld kommt den spendenfinanzierten Stiftungsprojekten zugute. Das Veranstaltungsformat reden! statt schweigen“ ist zum Großteil spendenfinanziert. So wurden die Gewinne für die Tombola wieder von lokalen Unternehmen gespendet, die Kulturfabrik Kampnagel stellt die Räumlichkeiten seit jeher kostenfrei zur Verfügung und alle beteiligten Gesprächsgäste, die Unterhaltungskünstler sowie der Moderator unterstützen die Veranstaltung durch honorarfreien Auftritt. Vielen Dank allen Unterstützern!

Am 11.11.2019 findet "reden! statt schweigen" dann zum zehnten Mal statt. Das Thema: "Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen". Bitte vormerken!

 

 

 

 

Thomas Liebschner
Unternehmenskommunikation

Foto: Michael Pollmann

Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll

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