reden! statt schweigen

In 2010 haben wir das Veranstaltungsformat reden! statt schweigen mit dem Ziel ins Leben gerufen, öffentlich über psychische Erkrankungen zu informieren - um Mut zu machen und Ängste sowie Vorurteile abzubauen. Seither beleuchten wir einmal jährlich im November eine jeweils andere Krankheitsform der Psyche. 

reden! statt schweigen 2018 ...

... am 12. November auf Kampnagel. In diesem Jahr widmen wir uns einem in unserer Gesellschaft immer wichtiger werdenden Thema: Psychische Erkrankungen im Alter: Demenz, Depressionen, Sucht. Wir möchten nicht nur die mit dem Alter oft assoziierte Demenz beleuchten, sondern auch über die Zunahme von Depressionen, Sucht und Suizidalität bei älteren Menschen sprechen.

Sind psychische Erkrankungen nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema, kommt bei älteren betroffenen Menschen oftmals hinzu, dass Sie sich vor dem Hintergrund ihrer früheren Sozialisierung selbst stigmatisieren und ihre Erkrankung schlichtweg nicht anerkennen. Auch erwachsene Kinder, die ihre Eltern unbewusst als funktionierendes Elternteil wahrnehmen, tun sich mitunter schwer die "Veränderung" als Erkrankung zu akzeptieren. Reden, statt schweigen ist daher umso wichtiger - auch aufgrund der unzureichenden Pflegesituation, hohen Belastung von Angehörigen, viel Unsicherheit und nur wenig Erfahrungen mit therapeutischen Unterstützungsprozessen.

Vertreter aus dem Sozial- und Gesundheitswesen sowie der Wirtschaft, Politik und den Medien treten seit jeher als Grußwortredner oder Gesprächsgast bei uns auf. In diesem Jahr erwarten wir:

  • Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Ewald Lienen, Technischer Direktor, FC St. Pauli
  • Prof. Dr. Reinhard Lindner, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin/Psychiatrie und Psychotherapie/Nervenheilkunde; Arbeitsschwerpunkt: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mit Älteren
  • Matthias Mohrmann, Vorstandsmitglied AOK Rheinland/Hamburg
  • Dr. Wolfgang Seeler, Stiftungsratsvorsitzender Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll

Traditionell trägt die ehemalige Tagesschau-Moderatorin Dagmar Berghoff Erfahrungstexte von Betroffenen oder deren Angehörigen vor.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, wozu wir im September die Einladungen samt Anmeldekarte versenden. Wenn Sie eine Einladung erhalten möchten, dann nehmen wir Sie gerne in unseren Einladungsverteiler auf - dazu bitte folgendes Dokument ausfüllen und einsenden.
Hinweis: Während der Veranstaltung werden zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit Fotos gemacht. Wenn Sie dies nicht wünschen, dann weisen Sie die Fotografin auf der Veranstaltung bitte darauf hin.


Unterstützer gesucht

Zur Realisierung der Veranstaltung und der "Bestückung" unserer dort stattfindenden Wohltätigkeitstombola sind wir auf Unterstützung angewiesen. Für die Gewinnzusammenstellung der Tombola freuen wir uns über eine Sach- und/oder Geldspende. Die Einnahmen aus dem Losverkauf kommen unseren stiftungseigenen Spendenprojekten zu Gute. Ob Einzelhandel, Gastronomie oder Kultureinrichtung - wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail.

Wir danken an dieser Stelle der Kulturfabrik Kampnagel, die uns ihre Räumlichkeiten seit jeher kostenfrei zur Verfügung stellt und allen bisherigen sowie kommenden beteiligten Gesprächsgästen, Unterhaltungskünstlern und Moderatoren, die reden! statt schweigen durch einen honorarfreien Auftritt unterstützen.

Thomas Liebschner
Unternehmenskommunikation

Foto: Michael Pollmann

Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll

Fuhlsbütteler Damm 83 - 85
22335 Hamburg
Tel.: 040  53 32 28 - 14 09
E-Mail: thomas.liebschner@freundeskreis-ochsenzoll.de

Spendenkonto

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V
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